Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

 

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - Seminardetails


aktuelles Semester: SS20
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Die Seminarbelegung erfolgt in beiden Bachelor Studiengängen bis 17.02.2020 unter "Prüfungsverwaltung" im
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Semester:SS20
 
Titel:

Alternative (Re)Aktionen

 
 
Lehrgebiet/Studienbereich:Rechtswissenschaften 
 
Scheine / Modul:BA SA/SP Prüfung A 4.1, Modul: Rechtliche, institutionelle und sozialwirtschaftliche Bedingungen (Prüfungsordnungen bis 2010)
BA SA/SP Prüfung A 4.1, Modul: Rechtliche, sozialpolitische, institutionelle und sozialwirtschaftliche Bedingungen (Prüfungsordnung 2011/2015)
BA SA/SP Prüfungen W.1/2: Wahlmodul: Beratung - Supervision - Soziale Aktivierung (Prüfungsordnungen bis 2010)
BA SA/SP Prüfungen S 2.1-3: Schwerpunkt: Beratung (Prüfungsordnung 2011/2015)
BA Kind Prüfung SP2.1-3: Schwerpunkt: Beratung (Prüfungsordnung 2014/2015)
BA SA/SP Prüfungen S 6.1-3: Schwerpunkt: Exklusion-Inklusion-Diversity (Prüfungsordnung 2011/2015)
BA Kind Prüfung SP6.1-3: Schwerpunkt: Exklusion-Inklusion-Diversity (Prüfungsordnung 2014/2015)
BA SA/SP Prüfungen W.1/2: Wahlmodul: Gesundheit, Gesundheitsförderung - Prävention - Rehabilitation (Prüfungsordnungen bis 2010)
BA SA/SP Prüfungen S 7.1-3: Schwerpunkt: Gesundheit (Prüfungsordnung 2011/2015)
BA Kind Prüfung SP7.1-3: Schwerpunkt: Gesundheit (Prüfungsordnung 2014/2015)
BA SA/SP Prüfungen S 9.3: Schwerpunkt: Menschenrechte (Prüfungsordnung 2011/2015)
BA Kind Prüfung SP9.3: Schwerpunkt: Menschenrechte (Prüfungsordnung 2014/2015)
BA SA/SP Prüfungen S 12.1-3: Schwerpunkt: Aktuelle Theorie- und Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit (Prüfungsordnung 2011/2015)
BA Kind Prüfung WA.1: Wahlmodul (Prüfungsordnung 2014/2015)
BA SA/SP Prüfungen WM.1/2: Wahlmodul (Prüfungsordnungen ab 2011)
 
DozentIn:Temme, Gaby, Prof. Dr.
 
Zeit:Donnerstag,
14:30 Uhr bis 17:45 Uhr,
ab dem 23.04. 4 SWS
 
Raum:03.2.041
 
Kommentar:
[editieren]
Aufgrund der Feiertage und voraussichtlich von Probevorlesungen, durch die die Veranstaltung inhaltilch nicht durchgeführt werden kann, wird die Veranstaltung am 16.04, 07.05., 14.05., 28.05. und 04.06.2020 von 14.30 - 19.30 Uhr stattfinden!

Inhalt:

Abolitionisten*innen sind der Auffassung, dass Teile des Strafrechtssystems und insbesondere das Gefängnis abgeschafft werden sollten. Es handele sich um eine Institution, die den Tätern*innen und ihren (unschuldigen) Angehörigen unnötiges Leid zufüge. Das Strafrechtssystem benachteilige zudem bestimmte Bevölkerungsgruppen, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung eine geringere Beschwerdemacht hätten als andere.
Auch für die Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen kann das strafrechtliche Verfahren in vielen Fällen keine Lösung, sondern eine zusätzliche Belastung sein. Der Umgang mit Opfern und ihren Angehörigen durch die Polizei, Staatsanwaltschaft, Strafgerichte und Anwälte*innen sowie die Medien und die Gesellschaft im Verlauf eines Strafverfahrens kann dazu führen, dass das Opfer sich erneut (wie bei der Tat) hilflos und ohne Kontrolle fühlt und wichtige Bewältigungsstrategien gestört werden.
Wenn den Überlegungen und Forderungen der Abolitionisten*innen gefolgt wird, stellt sich die Frage nach alternativen (Re)Aktionen. In der Veranstaltung werden der Tatausgleich (in Deutschland TOA), Familiengruppenkonferenzen, Verwandtschaftsräte, Friedenszirkel u.a. Formate der (Re)Aktion auf strafrechtlich relevante Konflikte vorgestellt, teilweise in Übungen angewendet und kritisch reflektiert.

Das Ziel des Seminars ist es, auf der Grundlage der Erkenntnisse der (Kritischen) Kriminologie und der Viktimologie das Strafrechtssystem zu hinterfragen und alternative Lösungen für den Umgang mit Konflikten im Sinne der Restorative und Transformative Justice kennenzulernen.

Empfehlungen zu speziellen Kenntnissen und Bereitschaften:

Grundkenntnisse aus dem strafrechtlichen Bereich sind von Vorteil.

Leseempfehlung vorab:
Christie, Nils (1995): Grenzen des Leids, 2. Aufl., Münster

Arbeitsformen:

Diverse, u.a. Rollenspiele

Prüfungsleistungen bzw. Testat:

A4.1. – Klausur
22.07.2020 von 17.00 – 19.00 Uhr

Schwerpunkte & Wahlmodul - Hausarbeit
Die Hausarbeit muss wissenschaftlichen Standards entsprechen. Siehe WAS-Leitfaden und abweichende, ergänzende Erläuterungen der Dozentin in der Präsenzphase.
Sofern mehrere Varianten für Themen gegeben sind, ist eine auszuwählen.
Abgabe: 17.07.2020 bis 12.00 Uhr in Papierform in das Postfach Temme.

S 2 - Schwerpunkt Beratung
Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Beratung und Konfliktregelungsmöglichkeiten im Sinne von Restorative/Transformative Justice am Beispiel von x (eine konkrete im Seminar vorgestellte Alternative ist auszuwählen)
(15 Seiten, ohne Deckblatt, Gliederung, Literaturverzeichnis)

S 6 - Schwerpunkt Exklusion - Inklusion - Diversity
Variante 1: Restorative Jusitce als Inklusion
Variante 2: Transformative Justice als Inklusion
Variante 3: x (eine konkrete im Seminar vorgestellte Alternative ist auszuwählen) als Inklusion
(15 Seiten, ohne Deckblatt, Gliederung, Literaturverzeichnis)

S 7 – Gesundheit
Gesundheitsförderung durch Restorative/Transformative Justice am Beispiel von x (eine konkrete im Seminar vorgestellte Alternative ist auszuwählen)
(15 Seiten, ohne Deckblatt, Gliederung, Literaturverzeichnis)

S 9.3 - Schwerpunkt Menschenrechte
Variante 1: Art. 6 EMRK im Rahmen von Restorative Justice am Beispiel von x (eine konkrete im Seminar vorgestellte Alternative ist auszuwählen)
Variante 2: Wahrheits- und Versöhnungskommissionen – eine kritische Betrachtung anhand der Transformative Justice
(15 Seiten, ohne Deckblatt, Gliederung, Literaturverzeichnis)

S 12 – Aktuelle Theorie- und Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit
Variante 1: Die Bedeutung von Restorative Justice für die Soziale Arbeit im Hinblick auf strafrechtlich relevante Konflikte
Variante 2: Die Bedeutung von Transformative Justice für die Soziale Arbeit im Hinblick auf strafrechtlich relevante Konflikte
(15 Seiten, ohne Deckblatt, Gliederung, Literaturverzeichnis)

Wahlmodul PO 2011 + PO 2015
Die Relevanz interdisziplinärer Zusammenarbeit im Rahmen von Restorative Justice am Beispiel von x (eine konkrete im Seminar vorgestellte Alternative ist auszuwählen)
(15 Seiten, ohne Deckblatt, Gliederung, Literaturverzeichnis)

Basisliteratur:

Eine Literaturliste wird zu Beginn der Veranstaltung ausgehändigt.

 
Seminarbelegung:Die Online-Seminarbelegung in den Bachelor Studiengängen war nur bis zum 17.02.2020 möglich. Freie Plätze werden ggf. in der ersten Seminarsitzung vergeben (soweit nicht oben im Kommentar anders angegeben).

 
Prüfungsanmeldung und Testatanmeldung:Frist zur Prüfungs- und Testatanmeldung für dieses Seminar:
20.04.2020 bis 11.05.2020


Wenn Sie sich durch Unterschrift auf der Seminarliste verbindlich zum Seminar angemeldet haben, müssen Sie sich zusätzlich innerhalb der oben genannten Frist selbst im OSSC zur Prüfung bzw. zum Testat anmelden.
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(soweit nicht oben im Kommentar anders angegeben).

Die Prüfungsanmeldung (auch zur Anmeldung zum Testat) finden Sie im OSSC nach Login unter "Prüfungsverwaltung", eine Beschreibung des Verfahrens finden Sie hier:
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