Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

 

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - Seminardetails


aktuelles Semester: WS21/22
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Das Online-KomVor ermöglicht nach der Registierung das Erstellen eines persönlichen Stundenplanes für die eigene Planung.

Die Seminaranmeldung erfolgt in beiden Bachelor Studiengängen in zwei Phasen unter "Prüfungsverwaltung" im
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Erste OSSC-Seminaranmeldung bis 26.07.2021
Zweite OSSC-Seminaranmeldung bis 04.10.2021

(Mehr Infos in der Hilfe)

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Semester:WS20/21
 
Titel:

Kinder und Jugendliche in Armutslagen

 
 
Lehrgebiet/Studienbereich:Politikwissenschaften 
 
Scheine / Modul:BA Soz Prüfungen G 3.1/2, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnung 2011/2015)
BA Kind Prüfung E3.2.1: Soziale und politische Rahmungen von Kindheit und Familie (Prüfungsordnung 2014/2015)
BA Kind Prüfung WA.1: Wahlmodul (Prüfungsordnung 2014/2015/2021)
BA Soz Prüfungen WM.1/2: Wahlmodul (Prüfungsordnungen ab 2011)
 
DozentIn:Tophoven, Silke, Prof. Dr.
 
Seminarformat:Im Wintersemester 2020/21 werden die Seminare überwiegend online stattfinden, es gibt aber die Option in kleinen Gruppen auch Termine vor Ort durchzuführen. Die aktuelle Planung für dieses Seminar ist vor diesem Hintergrund:
Reines Onlineseminar

Die konkrete Umsetzung besprechen die Lehrenden mit den Studierenden zum Seminarbeginn online in Moodle oder in Videokonferenzen. Bitte beachten, dass auch bei Onlineseminaren ggf. Prüfungen in Präsenz stattfinden können.
 
Zeit:Dienstag,
09:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Seminarumfang:4 SWS
Seminarbeginn:17.11
 
Raum:Moodle, Teams,...
 
Kommentar:
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Das Seminar findet aufgrund der aktuellen Umstände als reines Onlineseminar statt.

Teilnahmebeschränkung:

Dieses Seminar ist auf 60 TeilnehmerInnen beschränkt. (Präsentationen von Studierenden im Seminar)

Inhalt:

Kinder und Jugendliche sind in Deutschland eine Bevölkerungsgruppe, die überproportional häufig in Armutslagen lebt. Ihre Armutslage ergibt sich aus dem Haushaltskontext, in dem sie aufwachsen. Nach Daten des Mikrozensus 2018 liegt die Armutsquote der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren bei 20,1 Prozent. Bei den 18- bis unter 25-Jährigen jungen Erwachsenen liegt diese Quote bei 25,6 Prozent.
Vielfältig belegt sind die Zusammenhänge zwischen dem Aufwachsen in Armutslagen und verschiedenen negativen Folgen für weitere Lebensbereiche. Dabei stellt Aufwachsen in Armut ein Risiko für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dar. So weisen Kinder und Jugendliche aus Armutshaushalten häufiger eine schlechte Gesundheit auf, haben schlechtere Bildungschancen und eine geringere soziale Teilhabe. Diese Zusammenhänge zeigen sich häufig bereits im Kitaalter. Kinder und Jugendlichen aus deprivierten Familien sind somit auch eine besondere Zielgruppe für die Soziale Arbeit.
Die Veranstaltung gibt einen umfassenden Überblick zum Themenkomplex Kinder und Jugendliche in Armutslagen. In der Veranstaltung werden als Grundlage zunächst verschiedene Armutsdefinitionen betrachtet und gegenübergestellt. Dann wird die Situation von Kindern und Jugendlichen in Armutshaushalten im Spiegel aktueller statistischer Daten sowie anhand von Forschungsergebnissen betrachtet und diskutiert. Die Ergebnisse ausgewählter empirischer Studien werden gemeinsam kritisch reflektiert und auf ihren Beitrag für die Praxis der Sozialarbeit/Sozialpädagogik bzw. Pädagogik der Kindheit und Familienbildung hin diskutiert.
Weiterführend werden aktuelle Konzepte im Bereich der Armuts(folgen)prävention diskutiert sowie Möglichkeiten einer armutssensiblen Handlungsweise von Fachkräften erarbeitet.

Arbeitsformen:

Onlinelehre: Inputs der Dozentin, kritische Textlektüre, kritische Videorezeption, eigenständige Recherchen, Gruppenarbeit, Online-Präsentationen der Studierenden, Diskussions- und Feedbackformate

Prüfungsleistungen bzw. Testat:

- Vorbereitung einer kurzen Präsentation zu einem Thema aus dem Seminarspektrum (ca. 10 min). Die Präsentationen werden allen Seminarteilnehmenden über moodle zur Verfügung gestellt.
- Bei einer hohen Teilnehmendenzahl werden ggf. auch schriftliche Ausarbeitungen vergeben (ca. 10-12 Seiten).

Basisliteratur:

Dittmann, Jörg; Goebel, Jan (2019): Armutskonzepte. In: Böhnke, Petra; Dittmann, Jörg; Goebel, Jan (Hg.), Handbuch Armut. Ursachen, Trends, Maßnahmen. Sonderausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Holz, Gerda; Richter-Kornweitz, Antje (Hg.) (2010): Kinderarmut und ihre Folgen. Wie kann Prävention gelingen? München: Reinhardt.

Themenheft „Hartz IV“, Aus Politik und Zeitgeschichte, 44-45/2019.

Themenheft „Armut in Deutschland“, Aus Politik und Zeitgeschichte, 51-52/2010.

Themenheft „Kinderarmut“, Aus Politik und Zeitgeschichte, 26/2006.

Tophoven, Silke; Wenzig, Claudia; Lietzmann, Torsten (2016): Kinder in Armutslagen. Konzepte, aktuelle Zahlen und Forschungsstand. IAB-Forschungsbericht 11/2016. Nürnberg.

Weitere Literaturhinweise und weiterführende Quellen finden Sie in moodle.

 
Anwesenheit:Ein grundlegendes Ziel des Studiums sind auch die in den Modulhandbüchern beschriebenen Sozial- und Subjektkompetenzen im Bereich der Kommunikation und der sozialen Interaktion. Gerade diese Kompetenzen werden zu einem wesentlichen Anteil auch in der Begegnung in den Seminaren erworben. Insofern ist Ihre Teilnahme wichtig!

Für dieses Seminar ist die Teilnahme nach § 12 Abs. 6 der RahmenPO aber keine formale Voraussetzung für die Prüfung oder das Testat. Bitte beachten Sie, dass Sie sich die Inhalte und Kompetenzen, die in den Seminarsitzungen vermittelt werden, selbstständig aneignen müssen, wenn Sie nicht teilnehmen. Sie haben keinen Anspruch, dass alle Inhalte der Seminarsitzungen auch in anderer Form bereitgestellt werden, ggf. müssen sie diese selbst recherchieren und erlernen.

In Seminaren mit Referaten, Präsentationen u.ä. als Prüfungsleistung oder Testat ist eine Anwesenheit an der dafür festgelegten Sitzung in jedem Fall als Prüfungs- bzw. Testattermin erforderlich (sofern keine Regelung zum Nachteilsausgleich bzw. zur angemessenen Berücksichtigung familiärer Fürsorge eingreift).

In Seminaren mit Prüfungen/Testaten in Gruppenarbeit, Referaten, Präsentationen u.ä. müssen Sie außerdem an dem im KomVor oder im Seminar ggf. angegebenen Termin zur Abstimmung der Gruppen bzw. der Themen und Termine für Referate, Präsentationen u.ä. teilnehmen oder sich entsprechend der Angaben des/der Lehrenden bei ihm/ihr melden um das abzustimmen – ggf. müssen Sie sich dann selbst eine Gruppe suchen oder Sie werden zu einem Thema, Termin bzw. einer Gruppe zugewiesen.

 
Seminaranmeldung:Die Online-Seminaranmeldung der ersten Phase in den Bachelor-Studiengängen und im Master Empowerment Studies war nur bis zum 26.07.2021 möglich. Weitere Seminarwünsche können in der zweiten Phase bis zum 04.10.2021 abgegeben werden im
Online Studierenden Support Center (OSSC) >>
(soweit nicht oben im Kommentar anders angegeben)
Informationen zur zweiten Phase und zur Vergabe von freien Plätzen.

Die Seminaranmeldung finden Sie im OSSC nach Login unter "Prüfungsverwaltung", eine Beschreibung des Verfahrens finden Sie hier:
Infos zur Seminaranmeldung >>

In allen Seminaren in den Grundmodulen der Bachelor-Studiengänge und im ersten Semester des Master Empowerment Studies gibt es freie Plätze wenn nicht oben unter Teilnahmebeschränkung etwas anderes vermerkt ist. Studierende im ersten Semester geben ihre Seminarwünsche bis zur Frist der zweiten Phase ab.

 
Prüfungsanmeldung und Testatanmeldung:Frist zur Prüfungs- und Testatanmeldung für dieses Seminar:
28.09.2020 bis 07.12.2020


Wenn Sie im OSSC einen Seminarplatz erhalten haben (in den Masterstudiengängen ggf. abweichende Regelungen beachten) oder wenn der*die Dozent*in Sie nachträglich im Seminar zugelassen hat, müssen Sie sich zusätzlich innerhalb der oben genannten Frist selbst im OSSC zur Prüfung bzw. zum Testat anmelden.
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(soweit nicht oben im Kommentar anders angegeben).

Die Prüfungsanmeldung (auch zur Anmeldung zum Testat) finden Sie im OSSC nach Login unter "Prüfungsverwaltung", eine Beschreibung des Verfahrens finden Sie hier:
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eigener Stundenplan:Die Vormerkung für den persönlichen Stundenplan ist erst nach dem Login möglich. Ihre Logindaten erhalten sie nach der Registrierung für das Online-KomVor.