Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

 

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - Seminardetails


aktuelles Semester: WS20/21
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Die Seminaranmeldung erfolgt in beiden Bachelor Studiengängen bis 27.07.2020 unter "Prüfungsverwaltung" im
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Semester:SS13
 
Titel:

„Der Herkunft begegnen“ - Habitus-reflexives Studium und machtsensible Beratung II (Parallelveranstalung A)

 
 
Lehrgebiet/Studienbereich:ohne Fachgebiet 
 
Scheine / Modul:BA SA/SP Prüfungen A 3.1/2, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnungen bis 2010)
BA SA/SP Prüfungen A 3.1, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnung 2011/2015)
BA SA/SP Prüfungen S 6.1-3: Schwerpunkt: Exklusion-Inklusion-Diversity (Prüfungsordnung 2011/2015)
 
DozentIn:Schmitt, Lars, Prof. Dr.
 
Zeit:Dienstag,
12:45 Uhr bis 16:00 Uhr
Seminarumfang:4 SWS
Seminarbeginn:02.04
 
Raum:2.26
 
Kommentar:
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Dies ist Parallelveranstaltung A
Parallelveranstaltung B >>

Zu diesem Projekt gibt es zwei Parallelveranstaltungen. Die Teilnahme ist insgesamt unbegrenzt, die beiden einzelnen Veranstaltungen sind aber insofern begrenzt, dass beide maximal die Hälfte der insgesamt Interessierten Studierenden aufnehmen. Studierende, die sicher einen Platz in einer der Veranstaltungen haben wollen, sollten sich in einer Veranstaltung mit Priorität 1 und in der anderen mit Priorität 2 anmelden.

Teilnahmebeschränkung:

Dieses Seminar ist auf 100 TeilnehmerInnen beschränkt. (keine Reale Begrenzung, siehe oben)

Inhalt:

„Ich gehörte irgendwie so nirgends hin“ (Hannelore Bublitz)
Das Gefühl, zwischen den Stühlen zu stehen, ist ein durchaus typisches für Studierende, die nicht aus einem „bildungsnahen“ Milieu stammen. Sie stehen zwischen der neuen Welt, die sie noch nicht recht aufnehmen mag und ihrer alten Welt, die für ihre Entwicklungswünsche bisweilen wenig Verständnis zeigt.
Unsere soziale Herkunft wird in ihrem Einfluss oft unterschätzt. Das hat Folgen für den Umgang mit uns selbst und mit anderen. Dies ist gerade für ein Studium, aber auch für die Soziale Arbeit und deren Tätigkeitsbereiche bedeutsam, denn verschiedene soziale Herkünfte treffen hier aufeinander. Dabei ist das spezielle Feld des Studiums, nach bestimmten – vorwiegend bildungsbürgerlichen – Mustern gestrickt und die Lehr- und Lernformen sind daran ausgerichtet.
Soziale Herkunft und Ungleichheit werden oft wohlmeinend ignoriert oder nicht als solche wahrgenommen, um nicht zu stigmatisieren oder defizitorientiert zu agieren. Dabei zeigt sich umgekehrt, dass ein Auseinandersetzen mit der eigenen Herkunft und mit den Konstellationen der Umgebung überhaupt erst eine Ressourcen- und Subjektorientierung bei sich selbst und später auch bei den Ratsuchenden möglich macht.
Das Seminar ist der zweite Teil eines Lehrforschungsprojektes. Im zurückliegenden Wintersemester wurden die Funktionsweisen sozialer Ungleichheit im Studium erörtert sowie pädagogische Beratungsgrundlagen vermittelt. Im Sommersemester liegt der Fokus auf dem Ausprobieren, Erforschen und dem Entwickeln eines Habitus-sensiblen Studiums als Grundlage für Beratung. Studierende sollen dabei als Beratende, als ihre eigenen Klientinnen und Klienten sowie vor allen Dingen als Forschende angesprochen werden, die das Feld des eigenen Studiums unter die Lupe nehmen.
Es besteht die Möglichkeit des Quereinstiegs für Studierende, die an Teil I nicht teilgenommen haben. Das Seminar kann für die Schwerpunkte „Beratung“ und „Exklusion – Inklusion – Diversity“ sowie für den A3-Bereich anerkannt werden. Die beiden Teilseminare (im WS 2012/13 sowie im SS 2013) können für unterschiedliche Fachgebiete (Soziologie und Erziehungswissenschaft im Schwerpunktbereich bzw. Soziologie, Politikwissenschaft und Sozialphilosophie im A3-Bereich) angerechnet werden, so dass Studierende ohne studientechnische Nachteile am gesamten Projekt mitwirken können, was ausdrücklich erwünscht ist.

Arbeitsformen:

Einstiegspräsentationen; Forschungswerkstätten; Ergebnispräsentationen; Fallanalysen sowie (Selbst-)Positionierungen im Sozialraum

Prüfungsleistungen bzw. Testat:

Forschungsleitfaden, -bericht (10 - 15 Seiten) und -präsentation

Sonstige Informationen:

Es besteht die Möglichkeit des Quereinstiegs für Studierende, die an Teil I nicht teilgenommen haben. Das Seminar kann für die Schwerpunkte „Beratung“ und „Exklusion – Inklusion – Diversity“ sowie für den A3-Bereich anerkannt werden. Die beiden Teilseminare (im WS 2012/13 sowie im SS 2013) können für unterschiedliche Fachgebiete (Soziologie und Erziehungswissenschaft im Schwerpunktbereich bzw. Soziologie, Politikwissenschaft und Sozialphilosophie im A3-Bereich) angerechnet werden, so dass Studierende ohne studientechnische Nachteile am gesamten Projekt mitwirken können, was ausdrücklich erwünscht ist.

 
Seminaranmeldung:Die Online-Seminaranmeldung der ersten Phase in den Bachelor-Studiengängen war nur bis zum 27.07.2020 möglich. Informationen zur zweiten Phase und zur Vergabe von freien Plätzen. In allen Seminaren in den Grundmodulen der Bachelor-Studiengänge gibt es freie Plätze wenn nicht oben unter Teilnahmebeschränkung etwas anderes vermerkt ist.

 
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