Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

 

Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Faculty of Social Sciences and Cultural Studies

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - Seminardetails


aktuelles Semester: WS19/20
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Die Seminarbelegung erfolgt in beiden Bachelor Studiengängen bis 29.07.2019 unter "Prüfungsverwaltung" im
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Semester:WS16/17
 
Titel:

Geschlechterforschung und Intersektionalität – eine Einführung

 
 
Lehrgebiet/Studienbereich:Soziologie 
 
Scheine / Modul:BA SA/SP Prüfungen A 3.1/2, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnungen bis 2010)
BA SA/SP Prüfungen A 3.1, Modul: Gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen (Prüfungsordnung 2011/2015)
BA SA/SP Prüfungen S 6.1-3: Schwerpunkt: Exklusion-Inklusion-Diversity (Prüfungsordnung 2011/2015)
BA Kind Prüfung SP6.1-3: Schwerpunkt: Exklusion-Inklusion-Diversity (Prüfungsordnung 2014/2015)
BA Kind Prüfung WA.1: Wahlmodul (Prüfungsordnung 2014/2015)
BA SA/SP Prüfungen WM.1/2: Wahlmodul (Prüfungsordnungen ab 2011)
 
DozentIn:Leidinger, Christiane, Dr., Dipl.Pol.
 
Zeit:Mittwoch,
14:30 Uhr bis 17:45 Uhr,
ab dem 05.10. 4 SWS
 
Raum:H1.15 (Josef-Gockeln-Str. 9)
 
Kommentar:
[editieren]

Inhalt:

Der Begriff „intersectionality“/„Intersektionalität“ wurde von der afro-amerikanischen Juristin Kimberlé Crenshaw 1989 in die Diskussion eingeführt, indem sie das Bild der Straßenkreuzung („intersection“) verwendete, an der sich Machtwege kreuzen, überlagern und überschneiden. Intersektionalität ist inzwischen zu einem wichtigen konzeptionellen Paradigma der Geschlechterforschung geworden. Ursprünge dieses Denkens der Verschränkungen von v.a. Sexismus, Heterosexismus/Heteronormativität, Rassismus, Klassismus und Dis/abilism findet sich auch in der deutschsprachigen Diskussion jedoch bereits deutlich früher, nämlich seit Mitte der 1970er Jahren in den politischen Auseinandersetzungen in der Frauen- und Lesbenbewegung um Differenzen, Macht und Herrschaft sowie in einzelnen Beiträgen der Frauen- und Geschlechterforschung.
Das Seminar zielt auf einen Überblick zu klassischen und aktuellen Texte aus der inzwischen breit geführten Debatte über das Zusammenwirken verschiedener Macht- und Herrschaftsverhältnisse.

Empfehlungen zu speziellen Kenntnissen und Bereitschaften:

Vorkenntnisse zur Geschlechterforschung sind von Vorteil, aber keine Bedingung für die Teilnahme. Die Bereitschaft zur Lektüre und gemeinsamen Diskussion von theoretisch anspruchsvollen Texten sollte grundsätzlich vorhanden sein.

Arbeitsformen:

Vorab-Lektüre, AG-Arbeit, Plenums- und AG-Diskussionen

Prüfungsleistungen bzw. Testat:

individuelle oder Gruppenhausarbeit (10-15 S.)

Basisliteratur:

Literatur und Kurzvideo zum Einstieg:

Eintrag Intersektionalität im Gender-Glossar http://www.gender-glossar.de/de/glossar/item/25-intersektionalitaet

Walgenbach, Katharina: Intersektionalität - eine Einführung. 2012. Online: http://portal-intersektionalitaet.de/theoriebildung/schluesseltexte/walgenbach-einfuehrung/

Tariks Genderkrise: Die Gender-Studies beißen nicht (4:27min). Online:
https://www.youtube.com/watch?v=fElapqM9tuI

 
Seminarbelegung:Die Online-Seminarbelegung in den Bachelor Studiengängen und für MB6.1 im MA PB war nur bis zum 29.07.2019 möglich. Freie Plätze werden ggf. in der ersten Seminarsitzung vergeben (soweit nicht oben im Kommentar anders angegeben). In allen Seminaren in den Grundmodulen der Bachelor Studiengänge gibt es freie Plätze wenn nicht oben unter Teilnahmebeschränkung etwas anderes Vermerkt ist.

 
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